Donnerstag, Juni 25, 2015

Social Networking Teil 5: Teile deine Beiträge! - Okay, aber wo?

Fakt ist, dass ich überhaupt keine Besuche und Kommentare erhalte, wenn ich die Posts nicht auch über die sozialen Netzwerke verteile. Derer gibt es natürlich inzwischen viele und auch spezielle für Blogger, aber am erfolgreichsten scheinen doch noch Facebook und Google+ zu sein... und Twitter. Auf Twitter habe ich lang verzichtet, denn jedes Netzwerk verlangt nach Zeit, damit sich dementsprechend Kontakte aufbauen. Auf Facebook passiert das vorrangig über einschlägige Gruppen, bei Google+ kann man da schon etwas gezielter vorgehen, hier spielen die Communitys eine untergeordnete Rolle. Tatsächlich wird Google+ immer unterschätzt, dabei ist es doch eine Mischung aus Facebook und Twitter! Wild Leuten mit ähnlichen Interessen zu folgen, hat meist die Folge, dass diese willkürlich zurückfolgen. Man kann also schnell potenzielle Leser gewinnen und gleichzeitig interessante Leute und Gleichgesinnte entdecken. Auch hier lohnt es sich auf alle Fälle, täglich etwas Zeit ins Networking zu investieren, ohne dass die Sache gleich ausartet. Gerade mit Blogspot ist Google+ eigentlich Pflicht. Wenn man die Kommentare des Blogs mit G+ verknüpft, erhöht das die Reichweite schon spürbar. Da beides Produkte von Google sind, sind sie auch sehr gut aufeinander abgestimmt, während die Verknüpfung mit Facebook da schon schwieriger ist (oder ich mich einfach zu doof anstelle...). Insgesamt finde ich die Networking-Arbeit auf Facebook schwieriger als auf Google+. Andere gehen da scheinbar mit viel mehr Ehrgeiz ran. Ein und denselben Post in zwanzig Gruppen verteilen? Da verliere ich den Überblick und wenn ich selbst immer alle Gruppen durchsehen muss, dann frisst das ganz schön Zeit. Einen Twitter-Account habe ich nun doch noch eingerichtet, nachdem ich mehrere Anfragen erhielt, ob ich dort nicht auch vertreten sei. Ich muss aber sagen, dass Twitter nebenher laufen muss. Ich teile dort meine Posts automatisch und das war's auch schon. Auch bei Instagram findest du mich inzwischen, wenngleich ich hier noch alles andere als fit bin und es widerstrebt mir auch irgendwie. Wie sich Instagram auf den Blog auswirkt, werde ich wohl erst später analysieren.

Was sich für mich so gar nicht lohnt(e), war Lovelybooks. Ich war einfach zu doof, da wirklich neue Menschen kennenzulernen, kam mit der Plattform einfach nicht klar. Die Kontakte, die ich dort knüpfte, kannte ich eigentlich schon von Facebook und Google+. Wozu also noch einmal ein Netzwerk pflegen? Denn gerade bei den verschiedenen Plattformen muss man schon aufpassen, dass sie einem die Zeit nicht unter dem Hintern wegfressen. Und wir wollen ja schließlich effektiv vorgehen.

Gleiches galt auch für BlogConnect. Tatsächlich ist es auch so, dass die wenigsten damit eine beachtliche Follower-Zahl auf ihren Blogs erscheinen lassen können. Ohne aktiv zu werden, funktioniert das Social Networking also nirgends. Ich beschränke mich daher nun wirklich auf das blaue und das rote Universum und auf meinen Feedreader, um den Blogs direkt zu folgen. Den Seiten trete ich über das entsprechende Widget von Google bei, was wohl ehemals Google Friend Connect war.

Ich bin also der Meinung, dass weniger doch mehr ist und man lieber in wenigen Netzwerken anständig aktiv ist, als in vielen nur unzureichend. Außerdem saugt gerade Facebook sehr viel Zeit auf, wenn alle Gruppen gepflegt werden wollen.

Welche sozialen Netzwerke nutzt ihr und mit welchen habt ihr die größten Erfolge? Ich freue mich auf eure Kommentare!

Liebe Grüße
Karin

Bildnachweis: FreeImages.com / Iwan Beijes

Die einzelnen Teile der Serie:

Teil 1: Wie funktioniert Social Networking
Teil 2: Sei eine Marke!
Teil 3: Poste regelmäßig!
Teil 4: Lies andere Blogs!
Teil 5: Teile deine Beiträge! - Okay, aber wo?
Teil 6: Sei eine Rampensau! - Sichtbarkeit im Netz (erscheint am 2. Juli 2015)
Teil 7: Reflektiere deine Beiträge! (erscheint am 9. Juli 2015)
Teil 8: Die Stunde der Wahrheit  (erscheint am 16. Juli 2015)

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