Samstag, August 29, 2015

[Kennst du schon...?] Kathi Unterberg - Hudson & Lowrey

Kathi Unterberg
Hallo Kathi! Schön, dass du bei Der INDIE vorbeischaust!
Im Gepäck hast du keinen Roman, sondern eine Sammlung von vier Kurzgeschichten um "Hudson & Lowrey". Worum geht's in deinen "Detective Stories"?

Wir schreiben die Mitte des neunzehnten Jahrhunderts, Schottland zu Zeiten Queen Victorias. Gemeinsam mit ihrem Partner Arthur Lowrey ermittelt die ehemalige Journalistin Hazel "Hudson" Cabbie als Detektiv in Edinburgh.
Doch die Dinge sind nicht immer so wie sie zu sein scheinen. Arthur Lowrey selbst ist dafür das beste Beispiel: Lowrey weilt nämlich bereits seit einer ganzen Weile nicht mehr unter den Lebenden, und so sind auch die Fälle, die das ungleiche Ermittlergespann zu lösen hat, nicht immer konventioneller Natur. Machen sie sich in einem Fall auf die simple Suche nach einer gestohlenen Brieftasche, bekommen sie es in einem anderen mit einem unheimlichen Kult zu tun und müssen sich gar einem Rudel Werwölfe stellen. Zumindest falls die beiden sich nicht gerade in endlosen Streitgesprächen ergehen. Oder leider geradezu triviale Diebstähle zu klären haben.

"Hudson & Lowrey" umfasst vier Kurzgeschichten im Stil von Sherlock Holmes, verfeinert mit einer kleinen Prise Fantasy.


Klingt amüsant und spannend zugleich! Wie kam es zu der Idee für deine Kurzgeschichten?

Tja, wie kam es zur Buchidee? Das ist eine gute Frage, die ich ehrlich gesagt gar nicht wirklich beantworten kann. Ich wollte eine Kurzgeschichte für ein Internetportal schreiben, es sollte in Richtung des Übernatürlichen gehen, ohne dies aber zu überstrapazieren. Und bitte keine Vampire, ob glitzernd oder nicht. Dazu noch ein Krimi und bitte schön in Schottland spielend. Das waren meine Grundideen. Ich hatte also nichts wirklich greifbares. Längere Romane (alles über 25 000 Worte) plane ich durch, bei Kurzgeschichten habe ich oft nur eine vage Idee, einen Satz oder auch nur einen Charakter, so auch bei dieser. Es fing mit dem Charakter von Arthur Lowrey an, ich wusste, dass er ein grauenhaftes Faible für Orangenmarmelade haben musste, ich wusste, wie er aussah und wie er sprach, also fing ich an zu schreiben. Natürlich kann der arme Lowrey nicht die ganze Zeit Selbstgespräche führen, also ließ ich mich vom Meister höchstpersönlich, Arthur Conan Doyle, inspirieren und Lowrey bekam mit Hazel "Hudson" Cabbie seinen Watson. Ab dann schrieben sich die ersten zwanzig Seiten wie von selbst. Und kaum war die erste Geschichte geschrieben, hatte ich auch schon Ideen für Nummer zwei und drei. Als ich dann den Entschluss fasste, das ganze als eBook und Paperback zu veröffentlichen, schrieb ich noch eine vierte Geschichte. Und geplant sind noch eine ganze Menge weitere.

Dann dürfen wir uns auf weitere Unterhaltung freuen! Hast du denn auch noch etwas für diejenigen, die nicht auf neue Kurzgeschichten warten wollen?

Selbstverständlich! Die Erzählung "Oeprngeist - Die Suche".

Vielen Dank, Kathi, dass du uns deine Erzählungen vorgestellt hast!

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