Freitag, Dezember 25, 2015

[Rezension] Sandra Florean - Blutsühne

Endlich ist er da! Der vierte und vorerst letzte Teil von Sandra Floreans Nachtahnreihe ist am 5. Dezember erschienen.

Es passiert viel. Denn die unterschiedlichen Handlungsstränge werden aufgegriffen und für das Finale zusammengeführt. Aber ganz sicher scheint sich die Autorin nicht zu sein, ob sie ihren Vampiren auf immer und ewig Adieu! sagen will. Denn die ein oder andere Frage bleibt weiter offen oder ergibt sich aus der Handlung. Man kann also hoffen, denn die Reihe um Dorian Fitzgerald und seinen Vampirclan ist absolut lesenswert. Auch der Abschluss ist, wie die voran gegangenen Bände, ein absoluter Pageturner und man kann des Roman erst zur Seite legen, wenn er durchgelesen ist.

Besonders gut gefällt mir, dass das Protagonisten-Paar kein übermäßiges Traumpaar, sondern sehr realistisch gehalten ist. Beide haben mit dem Vertrauen zueinander zu kämpfen, sehen sich Höhen und Tiefen gegenüber.

Ebenfalls realistisch ist das Ende gestaltet. Es handelt sich nämlich nur um ein halbes Happy End, aber dennoch überzeugend und eben - auch wenn es um Vampire geht - realistisch. Ein kitschiges Ende à la "Und wenn sie nicht gestorben sind..." hätte aber auch nicht zu der Autorin gepasst.

Tja, nun schwärme ich und schwärme ich, aber worum es geht, habe ich noch gar nicht gesagt. Es ist auch nicht möglich, ohne zu spoilern. Und ich kann nur jedem raten: Lest die ganze Reihe, es lohnt sich. Sandra Floreans Figuren sind authentisch, problembehaftet und spannend. Jeder einzelne Band fesselt und treibt einen mit den Figuren in die Höhen und Tiefen. Der besondere Reiz der Reihe liegt auch darin, dass die Handlung, das Ende nicht absehbar ist. (Weswegen ich auch nichts verraten möchte, es würde wirklich zuviel Lesespaß verderben!) Ein absolute Leseempfehlung gibt es daher von mir.

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